Blog Allgemein

06.Oktober 2020

Pflegeversicherung

Wie lange deutsche Haushalte sich Pflege leisten könnten2.015 Euro – so hoch lag Anfang Juli der Eigenanteil, den Pflegebedürftige in Deutschland im Durchschnitt stemmen müssen. Er setzt damit seinen unseligen Aufwärtstrend fort; noch im Januar lag der Durchschnittsbetrag bei 1.940 Euro. Eine solche finanzielle Belastung stellt viele Familien vor Probleme.Das Institut der deutschen Wirtschaft hat das Vermögen der Haushalte in Deutschland den Pflegekosten gegenübergestellt und durchgerechnet, wie lange sich jene die vollstationäre Pflege eines Mitglieds leisten könnten. Im Blickpunkt standen vor allem Rentnerhaushalte und solche von Erwerbstätigen im Alter von 45 bis 65 Jahren. Ergebnis: Bei gut jedem dritten würde das Vermögen nicht mal für ein Jahr Pflege reichen. Jeder zweite käme bis zu drei Jahre über die Runden. Im Schnitt dauert eine vollstationäre Pflege hierzulande jedoch viereinhalb Jahre. Ungeachtet dieses finanziellen Risikos fristen private Pflegeversicherungen bisher ein Nischendasein.Dabei entschärfen sie die Bedrohung für kleines Geld – umso günstiger, je früher der Einstieg in die Absicherung erfolgt.

13.Mai 2020

Homeoffice

Gut abgesichert im Homeoffice?Schon vor der Corona-Krise ermöglichte bereits rund jedes dritte Unternehmen in Deutschland seinen Angestellten zumindest teilweise die Arbeit im Homeoffice. Nun ist die digitaleHeimarbeit notgedrungen in vielen Firmen zum neuen Standard avanciert. Bei der Umstellung in Windeseile gerät der Versicherungsschutz leicht aus dem Blick. Da sich mit einer Homeoffice-Tätigkeit verschiedene Risiken erhöhen können, sollte dieser Aspekt aber nicht unter den Tisch fallen.Sinnvoll kannetwa eine private Unfallversicherung sein. Zwar ist die Arbeitszeit selbst gesetzlich abgesichert, doch wer mal in die Küche geht, um sich einen Kaffee zu holen, tut das auf eigenes Risiko. Und bekanntermaßenereignen sich die meisten Unfälle bei scheinbar profanen Tätigkeiten im eigenen Haushalt. Daneben ist es eine Überlegung wert, eine bestehende Geschäfts-und Elektronikversicherung dahin gehend zu erweitern, dass auch das Homeoffice als Versicherungsort gilt. Liegt keine solche Versicherung vor und werden im Homeoffice wertvolle betriebliche Gerätschaften gelagert, sollte über einen Abschluss nachgedacht werden.

Falls auch mal ein Kunde vorbeikommt, isteine Betriebshaftpflichtversicherung quasi ein Muss–denn kommt er zu Schaden, springt die private Haftpflichtpolice nicht ein. Wird in den Privaträumen ein Gewerbe ausgeübt, ist dies dem Wohngebäudeversicherer mitzuteilen. Last, but not least:Eine guteCyberversicherung schützt vor den Schäden, die Cyberkriminelle und Malware auf dem Arbeitsrechner und gegebenenfalls im Netzwerk anrichten können –und zwar schon präventiv

03. Mai 2020

Grundrente

Streit um Grundrente hält anEigentlich hatten sich SPD und CDU/CSU Anfang des Jahres auf die Einführung einer Grundrente geeinigt, die zum 1. Januar 2021 in Kraft treten soll. Nun aber mehren sich aus der Union wieder kritische Stimmen, die das Vorhaben infrage stellen. So forderte der Vizefraktionsvorsitzende Carsten Linnemann, die Grundrente wegen der enormen Kosten der Corona-Krisenbewältigung einstweilen nicht weiterzuverfolgen. Dem ursprünglichen Zeitplan stehen zudem die technischen Herausforderungenentgegen, denen sich die Deutsche Rentenversicherung bei der Umsetzung gegenübersieht. Wegen der Corona-bedingten Einschränkungen laufen die Arbeiten schleppender als vorgesehen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hält dessen ungeachtet weiter an der Einführung zum kommenden Jahresbeginn fest, bringt abereine rückwirkende Auszahlungim Jahresverlaufins Gespräch. Laut einem Direktoriumsmitglied der Rentenversicherung könnten die voraussichtlich rund 1,3 Millionen Anspruchsberechtigten im Juli 2021 mit ersten Überweisungen rechnen,„bei ungünstigeren Rahmenbedingungen im Laufe des dritten Quartals“. Die Grundrente soll die Altersbezüge von Geringverdienern aufbessern, deren Beitragszeiten für Erwerbstätigkeit, Kindererziehung und Pflege sich auf mindestens 33 Jahre summieren

04.April 2020

Corona Versicherungs Infos

3 häufige Versichertenfragen rund um CoronaDas neuartige Coronaviruswirft die Pläne und das Leben der meisten Menschen derzeit weitgehend über den Haufen. Damit stellen sich in manchen Bereichen auch Fragen nach Versicherungsschutz. Insbesondere drei Anliegen tragen Versicherte häufig vor –hier sind die Antworten:-Zahltmeine Auslandskrankenversicherung, wenn ich mich mit dem neuen Coronavirus infiziert habe? Die meisten Versicherungen übernehmen die Kosten der medizinisch notwendigen Behandlungen, wenn die Erkrankung nicht schon vor der Abreise ins Ausland vorlag. Klarheit verschafft aber nur ein Blick in die Versicherungsbedingungen. Dort ist auch festgelegt, ob Aufenthalte in Ländern abgesichert sind, für die eine Reisewarnung besteht, und was bei einem Aufenthalt gilt, der zwangsweise länger dauert als eigentlich vonder Versicherung gedeckt.-Übernimmt meine Krankenversicherung die Kosten für einen Coronatest? Die Kosten für einen Coronatest werden übernommen, wenn er ärztlich angeordnet wird –nicht aber, wenn ein Patient sich ohne Anraten eines Arztes testen lässt.-Muss meine Reiserücktrittsversicherung einspringen, wenn ich Angst vor Corona habe?Nein, die Angst vor einer Ansteckung zählt nicht zu den abgedeckten Rücktrittsgründen, lediglich eine bereits eingetretene Erkrankung oder ein Ereignis wie ein Wohnungsbrand oder der Tod eines nahen Angehörigen berechtigen zum Kostenersatz. Die akzeptierten Gründe unterscheiden sich von Tarif zu Tarif –allgemein gilt aber, dass der Anlass für die Absage der Reise unerwartet aufgetreten sein muss.

11.März 2020

Wachstumsmarkt Gesundheitssektor

Wachstumsmarkt HealthcareWenige Branchen gelten also so krisenresistent und wachstumsstark wie der Gesundheitssektor mit seinen Medizintechnik-, Biotech-und Pharma-Unternehmen. Zuletzt hateine Welle milliardenschwerer Übernahmen für Kurssprüngegesorgt.Auch deshalb steht die Branche glänzend da: In denvergangenen zehn Jahren legte sie eine fast doppelt so starke Performance hin wie die keineswegs schwächelnde Gesamtwirtschaft.Das ergibt ein Vergleich des MSCI Health Care Index und des MSCI World Index. Auch für die Zukunftlassen die strukturellen Faktoren –vor allem die alternden Gesellschaften in den meisten Industrie-und manchen Schwellenländern –eine Fortsetzung des Booms erwarten. Für Gesundheit wird immer Geld ausgegeben, auch in Rezessionszeiten. Die Bundesbürger beispielsweise investierten2005 pro Kopf noch durchschnittlich rund 3.000 Euro in ihre Gesundheit;

bis 2017 ist dieser Betrag laut Destatis auf 4.300 Euro gestiegen. Immensen Nachholbedarf gibt es daneben in Entwicklungs-und Schwellenländern, deren Gesundheitssysteme oftmals noch riesige Lücken haben. Über spezialisierte Branchenfonds können Investorenam erwarteten Wachstum des weltweiten Healthcare-Marktespartizipieren

12. August 2017

Deutsche Hausbesitzer sind beim Elementarschutz (zu) sorglos

Immer häufiger kommt es auch in Deutschland zu extremen Wetterereignissen, die oftmals schwere Schäden anrichten.
Da dieser Umstand mit dem Klimawandel zusammenhängen dürfte, gehen
Meteorologen davon aus, dass solche Ausnahmen mehr und mehr zur Regel werden. Auch vormals als sicher geltende Wohnlagen können von Naturgewalten wie Starkregen, Hochwasser oder Lawinenverwüstet werden – wie im letzten Jahr das fränkische Braunsbach, aus
dem erschreckende Bilder von der neuen Klimarealität die Republik aufrüttelten.
Allerdings nur für kurze Zeit, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage zeigt.
Ihr zufolge halten es 54 Prozent für überhaupt nicht oder eher nicht wahrscheinlich, dass Starkregen ihrem Hab und Gut etwasanhaben könnte. In puncto Hochwasser liegt dieser Anteil der Sorglosen sogar bei 76 Prozent.
Entsprechend wenige Immobilienbesitzer haben in ihren Gebäude -und Hausratversicherungen eineElementarschadens-Klausel, nämlich nur 22 bzw. 29 Prozent. Ohne diesen Zusatzbaustein aber gibt es keine Entschädigung bei Starkregen- oder Hochwasserschäden wie auch viele Braunsbacher im letzten Jahr bitter erfahren mussten.

03.Juli 2017

Nie waren sie besser als heute: Berufsunfähigkeitsversicherungen

Der Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) ist hart umkämpft – was sich für die Kunden auszahlt. Denn die Versicherer haben sich in den letzten Jahren einen regelrechten Wettlauf um die besten BU-Angebote geliefert. Dadurch steigt das Niveau der Tarife kontinuierlich an.

Objektiv bestätigt wurde das kürzlich erneut vom renommierten Ratinghaus Morgen & Morgen. Dessen Analysten haben 524 BU-Tarife von 69 Versicherern unter die Lupe genommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Rund zwei Drittel der Angebote, genauer: 342, erhielten die Höchstbewertung von fünf Sternen. In die Noten flossen neben den Bedingungen (50 Prozent) auch die BU-Kompetenz der Anbieter (30 Prozent), die Solidität der Versicherer und die Antragsfragen (jeweils 10 Prozent) ein.

Eine BU-Versicherung stellt den „Goldstandard“ in der Absicherung der Arbeitskraft dar und wird auch von Verbraucherschützern jedem dringend empfohlen, der auf sein Einkommen angewiesen ist.

13. Juni 2017

Jeder vierte Deutsche geht vorzeitig in den Ruhestand

Das Rentenniveau sinkt kontinuierlich. Schon die optimistischen Prognosen für die Gesetzliche Rentenversicherung laufen auf deutliche Einschränkungen für zukünftige Rentnergenerationen hinaus. Was dabei leicht aus dem Blick gerät: Viele Deutsche – genauer: fast ein Viertel – müssen Abschläge hinnehmen, weil sie vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen. Dass nicht alle das freiwillig tun, sondern nicht wenige Frührentner schlichtweg am Ende ihrer körperlichen und/oder psychischen Kräfte sind, ist ein offenes Geheimnis.

Im Schnitt beträgt das Rentenminus (Stand 2015) 7,65 Prozent, der Ruhestand wird dabei um durchschnittlich 25,5 Monate vorgezogen – woraus sich entnehmen lässt, dass pro Monat eine Kürzung von 0,3 Prozent vorgenommen wird. Dieser möglicherweise relevante Faktor sollte bei der Altersvorsorge berücksichtigt werden. Andernfalls könnte die Rentenlücke am Ende noch größer ausfallen als erwartet.

  1. September 2016

 Berufsunfähigkeit

Angestellte die psychisch krank werden , ein Dachdecker der vom Dach fällt, ein Kraftfahrer der Banscheibenprobleme hat, ein Maurer der vom Gerüst fällt usw … Berufsunfähigkeit kann jeden treffen.

Jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland muss nach Auskunft des Bundes der Versicherten nach einem Unfall oder einer Krankheit damit rechnen, berufsunfähig zu werden mit katastrophalen Folgen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz BU-Versicherung) ist neben der allgemeinen Unfallversicherung eine der wichtigsten Möglichkeiten zur Invaliditätsabsicherung. Von freien und unabhängigen Vermittlern wird sie als Zusatzversicherung und Einkommenssicherung (Berufsunfähigkeitszusatzversicherung, BUZ) zu einer Lebens-, Renten- oder zu einer selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) vermittelt. Berufsunfähigkeitsversicherungen können über die Fonds Finanz Sparte Leben abgewickelt werden.

Die Arbeitskraft ist das wichtigste Kapital des Menschen: Sie sichert das Einkommen und den Lebensunterhalt. Jeder vierte Berufstätige scheidet heute vorzeitig aus dem Berufsleben aus, jedes Jahr stellen rund 400.000 Versicherte in Deutschland einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente.

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente stellt für alle nach dem 01. Januar 1961 Geborenen eine Grundsicherung dar. Dabei leistet die Erwerbsminderungsrente erst dann, wenn die versicherte Person aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht mehr als sechs Stunden täglich dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung steht.

Erwerbsminderungsrente bedeutet

  • dass die berufliche Qualifikation keine Rolle spielt
  • dass das Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in irgendeiner Tätigkeit ausschlaggebend ist
  • dass die betroffene Person auf eine einfache, deutlich schlechter bezahlte Tätigkeit verwiesen werden kann

In der Leistung wird zwischen voller und halber Erwerbsminderungsrente differenziert. Die Höhe der vollen Erwerbsminderungsrente beläuft sich auf ungefähr 34 Prozent des letzten Bruttoeinkommens, die halbe Erwerbsminderungsrente auf ungefähr 17 Prozent.

Erwerbsfähigkeit

Rentenanspruch

unter 3 Stunden täglich volle Rente
3 bis 6 Stunden täglichhalbe Rente
6 Stunden oder mehr täglichkeine Rente
Ausnahme:
Versicherte, die vor dem 02.01.1961 geboren sind, mit Berufsschutz, die in ihrem erlernten und
einem gleichwertigen Beruf nur noch weniger als 6 Stunden täglich arbeiten können halbe
Rente.

Da die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht wirklich zur Absicherung der eigenen Arbeitskraft dient, ist die private Arbeitskraftabsicherung besonders wichtig. Den „Königsweg“ mit einem umfänglichen Versicherungsschutz stellt die Berufsunfähigkeitsversicherung dar. Die BU versichert immer die zuletzt vor Eintritt des Versicherungsfalles ausgeübte Tätigkeit und hat somit nicht nur direkten Bezug zum Arbeitsmarkt, sondern auf die tatsächliche Tätigkeit. Diese flexible Lösung passt sich immer an die aktuellen Lebensumstände der versicherten Person an.

Schließen Sie dieses Risiko aus !!!!!

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